Dreidimensionale Skoliosetherapie nach Katharina Schroth


Die Skoliose ist eine teilstrukturierte Seitverbiegung der Wirbelsäule. Die betroffenen Wirbelsäulenabschnitte stehen seitlich verschoben und rotiert. Gleichzeitig kommt es zu einem, vom Maß der Krümmung abhängigen, Längenverlust und zu einer Verformung des Rumpfes. (nach Roevenich/Hennes)


Therapieform
Die seit fast 100 Jahren erfolgreich angewandte und laufend verbesserte Therapieform nach Katharina Schroth bedient sich bestimmter Korrekturprinzipien, die immer in Kombination mit einer gezielt gelenkten Atmung in jede Übung eingebaut werden.


Therapieziele
Kennenlernen und Verstehen des eigenen Skoliosemusters
Förderung  der Körperwahrnehmung und des Körperbewusstseins
Erlernen der spezifischen Übungen
Erlernen der dreidimensionalen Atemtechnik
Integration der Korrekturprinzipien in den Alltag


Therapieverlauf
Nach Überweisung durch einen Facharzt lernen die meist jugendlichen Patienten und Patientinnen  in vier bis sechs Einzeltherapiestunden ihr persönliches Skoliosemuster kennen und verstehen. Mit Hilfe von Wahrnehmungsübungen und dem Erstellen eines speziellen Übungsheftes mit Fotodokumentation gelingt dies erfahrungsgemäß sehr gut.
Im Anschluss daran können die Therapien zu zweit, also mit einem anderen oder einer anderen SkoliosepartnerIn, erfolgen. Diese Möglichkeit hat mehrere Vorteile:
die Jugendlichen fühlen sich in ihrer Situation nicht allein,
sie lernen andere PatientInnen und deren Erfahrungen mit ihrer Skoliose kennen,
es fällt leichter sich für die Übungen zu motivieren
und nicht zuletzt können sich Eltern durch diese Variante Therapiekosten einsparen.

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